Benita Koch-Otte
Koch-Otte hatte ab 1920 am Weimarer Bauhaus studiert, Vorkurse bei Itten, Feininger und Klee belegt, war dann auch in die Webereiwerkstatt eingetreten. Nach der Schließung 1925, ging sie zur Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein als Leiterin der Handweberei. 1933 wurde sie von dem Nazis ihres Postens enthoben und ging 1934 nach Bethel wo sie eine Stelle als künstlerische und wirtschaftliche Beraterin der Handweberei übernahm und bis 1957 die Ideen des Bauhauses weiterentwickelte. Ab 1952 leitete sie auch wieder die Weberei der Burg Giebichenstein in Halle. In ihrer gesamten künstlerischen Arbeit war sie stark durch Klee inspiriert.

